- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
Lesedauer: 5min
Startups für KI und das Internet der Dinge

Mai 14, 2020 | Newsarchiv

Vinci Energies in Deutschland reagiert auf den digitalen Wandel mit einem Ausbau der eigenen Startup-Offensive: dem Digitalschmiede Startup-Radar. Ziel der Initiative ist es, DACH-weit Startups zu identifizieren, die durch innovative Technologien und Lösungen das Leistungsspektrum der Vinci Energies Marken ergänzen können. Als Systemintegrator setzt Vinci Energies auf enge Kooperationen mit jungen Firmen, um ihre Expertise in Kundenprojekte einzubinden und so ein innovatives Ökosystem zu schaffen, das Kundenunternehmen bei immer komplexer werdenden Anforderungen unterstützt. Unter anderem sind Hellsicht und S O NAH schon Teil dieser Kooperation, die insgesamt bereits mehr als 20 feste Startup-Partnerschaften umfasst.
Bild: ©sdecoret/Fotolia.com

Laut einer Studie von Bitkom arbeiten 67 Prozent der etablierten Unternehmen aktuell nicht mit Startups zusammen – und verschenken so aus Zeit- (53 Prozent) und Budgetmangel (24 Prozent) die Chance, strategisch wertvolle Kooperationen einzugehen. Vinci Energies hat 2019 einen eigenen Startup-Radar entwickelt: Mit der DACH-weiten Initiative werden zunächst vielversprechende Startups identifiziert, die das digitale Angebotsportfolio in den Bereichen Smart Industry, Smart City, Smart Energy und Smart Building gemeinsam mit Vinci Energies erweitern. Grundlage der Zusammenarbeit ist ein Partnerschaftsvertrag.

Vom Wissen und Können des anderen profitieren

Ein Vorteil für Startups bei einer Kooperation mit Vinci Energies liegt in der Struktur des Konzerns: Der Systemintegrator betreut über alle Bereiche hinweg mehr als 5.000 Kunden, bei denen die Jungunternehmen kurzfristig und einfach ihr Knowhow einbringen können. Dadurch bietet Vinci Energies ihnen direkten Marktzugang und ermöglicht eine Skalierung der Startup-eigenen Lösung. Die Unterstützung bei Marketing, Kommunikation und Vertrieb sowie die optionale Begleitung bei Finanzierungsrunden bilden einen zusätzlichen Gewinn für Kooperationspartner von Vinci Energies. Zudem können die Startups bei Bedarf Co-Working Spaces, eine Workshop-Area und das Entwicklungslabor ‚Digitalschmiede‘ in Frankfurt am Main für das praxisnahe Erarbeiten von gemeinsamen Showcases nutzen. Vinci Energies ermöglicht den Startups außerdem die Teilnahme an den größten und wichtigsten Technologiemessen Europas wie z.B. der Hannover Messe, Smart Production Solutions (SPS), E-World, Viva Technology oder Smart Country Convention. Hier erhalten die Jungunternehmen einen professionellen Auftritt durch die Integration ihrer Lösungen in die Showcase-Ausstellung auf dem Stand von Vinci Energies.

Folgende Startups sind unter anderem Teil des Startup-Ökosystems von Vinci Energies:

Hellsicht entwickelt maßgeschneiderte Deep-Learning-Anwendungen. Die Services des Startups reichen von Consulting bis hin zur Entwicklung und Implementierung kundenspezifischer Lösungen für Industrie und Forschung. Hellsicht hat die von Vinci Energies auf der Viva Technology 2019 aufgerufene Challenge, automatisierte Prüfsysteme für einen Industriekunden zu entwickeln, gewonnen. Seitdem arbeiten Actemium und Axians eng mit dem Startup zusammen und die Fachkenntnisse von Hellsicht stellen einen wichtigen Erfolgsfaktor für Projekte zur Qualitätskontrolle für den Industriesektor dar.

Die S O NAH-BOX registriert lernfähige Muster in ihrer Umgebung – entsprechend dem menschlichen Auge – und verarbeitet sie datenschutzkonform auf dem optischen Sensor. Angebracht an beispielsweise einer Straßenlaterne, hilft die Box dabei, Parkräume und Verkehrsströme zu digitalisieren und so die Auslastung von Parkplätzen dank Echtzeitinformationen im Blick zu behalten. Da Straßenlaternen jedoch im Normalzustand nur unter Strom stehen, solange das Licht eingeschaltet ist, und die S O NAH Box ohne Strom nicht arbeiten kann, hat Omexom, die Vinci Energies Marke für Energieinfrastrukturen, das Produkt „We-Light-Open“ entwickelt. Es sorgt auch bei ausgeschalteter Straßenlaterne für die dauerhafte Stromversorgung der Box.

Beat it! – der Startup-Wettbewerb von Vinci Energies

Nachdem die Kooperationen mit Startups bereits zu einigen zukunftsweisenden Projekten geführt haben, setzt Vinci Energies auch künftig voll auf das Knowhow von Startups und ruft 2020 erstmals einen Startup-Wettbewerb für die DACH-Region unter dem Namen ‚Beat it – Ein Startup-Wettbewerb der Vinci Energies‘ ins Leben. Im Fokus steht hier der Schwerpunkt Smart Industry mit den Teilbereichen Smart Safety, Smart Manufacturing und Smart Quality. Die drei Challenges mit den jeweiligen drei Finalisten-Startups stellen sich in Pitches und Diskussionsrunden beim Beat it! Event am 8. September in der Digitalschmiede in Frankfurt am Main vor.

Autor:
Firma: Vinci Energies Deutschland GmbH
www.vinci-energies.de

News

Weitere Beiträge

Das könnte Sie auch interessieren

KI-Studie: Unternehmen gewichten Technologie und Qualifizierung gleich

Unternehmen mit KI-Projekten sind dann am erfolgreichsten, wenn die Qualifizierung der eigenen Mitarbeiter den gleichen Stellenwert wie Investitionen in intelligente Technologien hat. Dazu gehört auch das Schaffen einer Lernkultur, die diese Qualifizierungsmassnahmen trägt. Das ist das Kernergebnis einer im Auftrag von Microsoft durchgeführten internationalen Studie. In einer Datenanalyse wurden dafür rund eine halbe Million englischsprachiger Beiträge ausgewertet und zusätzlich im März 2020 Interviews mit rund 12.000 Fach- und Führungskräften aus 20 Ländern geführt.

mehr lesen

Startups für KI und das Internet der Dinge

Vinci Energies in Deutschland reagiert auf den digitalen Wandel mit einem Ausbau der eigenen Startup-Offensive: dem Digitalschmiede Startup-Radar. Ziel der Initiative ist es, DACH-weit Startups zu identifizieren, die durch innovative Technologien und Lösungen das Leistungsspektrum der Vinci Energies Marken ergänzen können. Als Systemintegrator setzt Vinci Energies auf enge Kooperationen mit jungen Firmen, um ihre Expertise in Kundenprojekte einzubinden und so ein innovatives Ökosystem zu schaffen, das Kundenunternehmen bei immer komplexer werdenden Anforderungen unterstützt. Unter anderem sind Hellsicht und S O NAH schon Teil dieser Kooperation, die insgesamt bereits mehr als 20 feste Startup-Partnerschaften umfasst.

mehr lesen

Künstliche Intelligenz direkt an die Maschine bringen

Bisher haben industrielle Anwendungen der künstlichen Intelligenz (KI) aufgrund von Latenzzeiten und hohen Datenmengen bei der Cloudanbindung nur bedingt überzeugt. Entscheidend ist darum, KI direkt an die Maschine zu bringen und dort – direkt an der Quelle – Daten in Echtzeit zu interpretieren. Mit der Plattform Scraitec tut der KI-Spezialist Resolto genau dies, beispielsweise bei einem Haushaltsgeräte- oder Automobilhersteller.

mehr lesen

Teil 3 – Wie effizient ist das autonome System?

Die Arbeitsgemeinschaft Autonome Systeme der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik hat zehn Grundsatzfragen zum Thema künstliche Intelligenz und autonome Systeme formuliert. Den Diskurs zu diesen Kernfragen im Umgang mit KI bildet die IT&Produktion einer Artikelserie ab. In diesem Interview erörtert Dr. Eckhard Roos, Leiter Industry Segment Management Process Automation bei Festo und Mitglied des Vorstands der VDI/VDE-GMA, wie effizient ein autonomes System ist.

mehr lesen

Schutz der Privatsphäre und KI in Kommunikationssystemen

Alle zwei Jahre vergeben der VDE, die Deutsche Telekom sowie die Städte Friedrichsdorf und Gelnhausen den mit 10.000 Euro dotierten Johann-Philipp-Reis-Preis an einen Nachwuchswissenschaftler. Dieses Jahr geht er an Prof. Dr.-Ing. Delphine Reinhardt von der Georg-August-Universität Göttingen und an Dr.-Ing. Jakob Hoydis von den Nokia Bell Labs in Nozay, Frankreich. Die beiden Preisträger teilen sich die Auszeichnung und damit das Preisgeld.

Infor bringt Infor Coleman AI auf den Markt

Infor, Anbieter von branchenspezifischer Business-Software für die Cloud, hat bekanntgegeben, dass die Plattform Infor Coleman AI für Embedded-Machine-Learning-Modelle ab sofort verfügbar ist. Sie bietet die Geschwindigkeit, Wiederholbarkeit und Personalisierung, die Unternehmen benötigen, um KI vollständig zu operationalisieren.