DMG Mori investiert in Up2Parts

Künstliche Intelligenz:

DMG Mori investiert in Up2Parts

Bild: DMG Mori AG

Der Werkzeugmaschinenhersteller DMG Mori beteiligt sich am Softwareunternehmen Up2Parts. Ziel der Investition ist es, zusätzliches Digitalisierungs-Knowhow zu erschließen.

Mit einer Beteiligung an dem auf künstliche Intelligenz spezialisierten Softwareunternehmen Up2Parts will der Werkzeugmaschinenhersteller DMG Mori nach eigenen Angaben zusätzliches Knowhow im Bereich der Digitalisierung von Fertigungsprozessen erschließen. ?Die KI-basierten Softwarelösungen von Up2Parts schaffen die Basis für die digitalisierte Fertigung. 3D-Konstruktionsdaten können nun schnell erfasst und Fertigungszeiten in Kürze berechnet werden. Ein riesiger Vorteil für unsere überwiegend mittelständischen Kunden: Bisher ungeordnete Prozesse werden vereinheitlicht und professionalisiert?, sagt Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender der DMG Mori AG.

Mehr Mitarbeiter

Mit DMG MORI erhalten wir einen Partner, der uns international Marktzugang ermöglicht. Zudem können wir uns als Startup agil weiterentwickeln. Wir bieten den Fertigungsunternehmen einen kompletten KI-basierten, automatisierten Wertschöpfungsprozess ? bereits ab Losgröße 1″, sagt Marco Bauer, Geschäftsführer der BAM GmbH, aus der Up2Parts hervorgeht. 25 Softwareentwickler arbeiten derzeit an den KI-Lösungen des Unternehmens. Die Anzahl der Mitarbeiter soll sich kurzfristig verdoppeln, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Mit der Investition erweitert DMG Mori sein digitales Produktportfolio. Wie das Unternehmen mitteilt, stehen dabei die KI-basierte Optimierung und Beschleunigung von Beschaffungs- und Fertigungsprozessen im Fokus ? von der Angebotserstellung und Auftragserfassung über die Arbeitsvorbereitung und CAM-Programmierung bis hin zur Maschinenplanung. Kern der Softwarelösung soll eine KI bilden, die auf Basis von Machine-Learning-Algorithmen und menschlichem Knowhow in kurzer Zeit die Geometrie jedes Bauteils analysieren kann. Daraus resultiert ein konkreter Arbeitsplan sowie der Preis für die Fertigung des Bauteils. Mit jedem weiteren Bauteil soll die KI zudem dazu lernen und ihre Algorithmen selbstständig optimieren.

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