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Jul 28, 2020 | Zahlenfutter

80% der deutschen Unternehmen sehen KI als Erfolgsfaktor
Künstliche Intelligenz ist vor allem für deutsche Unternehmen zum Gegenwartsthema geworden.
Bild: Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Künstliche Intelligenz ist vor allem für deutsche Unternehmen zum Gegenwartsthema geworden. Das zeigen die Ergebnisse einer Deloitte-Umfrage unter rund 2.700 KI-Experten aus insgesamt neun Ländern (Australien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Kanada, Niederlande, USA). Hierzulande gaben 79% der Befragten an, künstliche Intelligenz sei schon heute ein wesentlicher Faktor für einen nachhaltigen Geschäftserfolg. Sowohl in Deutschland als auch in den internationalen Vergleichsmärkten gaben über 90% an, dass in ihren Unternehmen die vier Kernbereiche von KI-Technologie (Machine Learning, Deep Learning, Natural Language Processing, Computer Vision) bereits zur Anwendung kommen oder eine Nutzung in den kommenden Monaten geplant sei. In Deutschland sind KI-Projekte mit Finanzschwerpunkt deutlich verbreiteter als im Rest der Welt. 15% der deutschen KI-Experten gaben an, dass ihre Unternehmen hier aktiv sind, im Ausland sind es nur 7%. Nur 8% der deutschen Unternehmen entwickeln KI komplett selbst. 55% der Befragten geben an, KI überwiegend oder sogar vollständig extern zu kaufen. Ein Grund dafür sei laut der Studie der Fachkräftemangel im Bereich KI.

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KI-Studie 2020: Das Fremdeln des Top-Managements mit KI

Künstliche Intelligenz ist eine wichtige Technologie, von der sich Unternehmen handfeste Wettbewerbsvorteile versprechen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des IT-Dienstleisters Adesso unter Führungskräften. Konkrete Projekte haben allerdings bislang nur wenige Firmen umgesetzt. Besonders zurückhaltend zeigt sich bei dem Thema das Top-Management.

KI-Vorreiter führen ihre KI-Initiativen trotz Corona unbeirrt fort

Unternehmen, die beim Thema künstliche Intelligenz (KI) führend sind, zeigen sich von der Corona-Pandemie unbeeindruckt: 78 Prozent der KI-Vorreiter unter den Unternehmen führen ihre KI-Initiativen wie vor der Pandemie fort, 21 Prozent haben deren Umsetzung sogar beschleunigt. Unter den Unternehmen, die KI noch nicht skalierbar einsetzen, fahren hingegen 43 Prozent ihrer Investitionen zurück und 16 Prozent haben ihre KI-Initiativen eingestellt. In Deutschland haben 44 Prozent der Unternehmen keine Änderungen vorgenommen, 8 Prozent die Geschwindigkeit erhöht und 19 Prozent ihre Initiativen aufgrund der unsicheren Lage eingestellt. Weiterhin verzeichnen Unternehmen mit skalierbaren KI-Anwendungen messbare Erfolge bei der Absatzsteigerung und der Reduzierung von Sicherheitsrisiken und Kundenbeschwerden. Zu diesen und weiteren Ergebnissen kommt die Studie ‚The AI Powered Enterprise: Unlocking the potential of AI at scale‘, für die 950 Unternehmen aus elf Ländern und elf Branchen befragt wurden.

Studie von VDE und Bertelsmann Stiftung: KI-Ethik messbar machen

In einer neuen Studie zeigen die Technologieorganisation VDE und die Bertelsmann Stiftung, wie sich Ethikprinzipien für künstliche Intelligenz (KI) in die Praxis bringen lassen. Zwar gibt es eine Vielzahl an Initiativen, die ethische Richtlinien für die Gestaltung von KI veröffentlicht haben, allerdings bis dato kaum Lösungen für deren praktische Umsetzung. Genau hier setzt der VDE als Initiator und Leiter der ‚AI Ethics Impact Group‘ gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung an.

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