- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
Lesedauer: 2min
KI optimiert Predictive Maintenance

Apr 16, 2020 | Technologie

Endian integriert künstliche Intelligenz in seine IIoT-Lösung.
Endian integriert künstliche Intelligenz in seine IIoT-Lösung.Bild: Endian SRL

Mit dem Ziel, genauere und schnellere Prognosen in der vorausschauenden Wartung (Predictive Maintenance) zu erstellen, integriert Endian künstliche Intelligenz (KI) in seine IIoT-Lösung Endian Connect Platform: Über einen Knowledge Graph werden Informationen aus unterschiedlichen Datenbanken zusammengeführt, um möglichst exakte Prognosen über zukünftige Maschinenzustände zu berechnen. Kooperationspartner ist das Unternehmen Ontopic, das eine Technik entwickelt hat, mit der sich Daten aus heterogenen Datenbanken zu einem konsistenten und leicht zugänglichen unternehmensweiten Knowledge Graph integrieren lassen.

Die virtuelle Datenintegration vermeidet unerwünschte Redundanzen und Latenzen. Über eine leistungsstarke semantische Modellierung lassen sich feine Unterschiede in heterogenen Datenmodellen leicht überbrücken, wodurch eine konsistente und robuste Datenintegration möglich wird. Eine Ebene übersetzt aussagekräftige Abfragen an den Knowledge Graph in native Datenbankabfragen, die direkt auf den vorhandenen Datenbanken ausgeführt werden. 

Über die Endian Security-Gateways lassen sich Maschinen mit dem Internet verbinden und gleichzeitig vor Bedrohungen aus dem Cyberraum schützen. Die Gateways eignen sich ebenso zur Netzwerksegmentierung, was für die Sicherheit im IIoT wichtig ist. Die Endian 4i Edge X Gateways sind mit einem Datenkollektor ausgestattet und übertragen Maschinendaten an die übergeordnete IoT-Plattform Endian Connect Platform. Die Managementlösung auf der Plattform regelt die Vergabe von Rechten und Berechtigungen und dient gleichzeitig den regelmäßigen Updates der Security-Software auf den Gateways. Auf der Endian Connect Platform laufen die Daten aus den unterschiedlichsten Maschinen und Standorten zusammen und lassen sich dank der Künstlichen Intelligenz noch schneller analysieren und auswerten.

Autor:
Firma: Endian SpA
www.endian.com

News

Weitere Beiträge

Das könnte Sie auch interessieren

KI-Studie: Unternehmen gewichten Technologie und Qualifizierung gleich

Unternehmen mit KI-Projekten sind dann am erfolgreichsten, wenn die Qualifizierung der eigenen Mitarbeiter den gleichen Stellenwert wie Investitionen in intelligente Technologien hat. Dazu gehört auch das Schaffen einer Lernkultur, die diese Qualifizierungsmassnahmen trägt. Das ist das Kernergebnis einer im Auftrag von Microsoft durchgeführten internationalen Studie. In einer Datenanalyse wurden dafür rund eine halbe Million englischsprachiger Beiträge ausgewertet und zusätzlich im März 2020 Interviews mit rund 12.000 Fach- und Führungskräften aus 20 Ländern geführt.

mehr lesen

Startups für KI und das Internet der Dinge

Vinci Energies in Deutschland reagiert auf den digitalen Wandel mit einem Ausbau der eigenen Startup-Offensive: dem Digitalschmiede Startup-Radar. Ziel der Initiative ist es, DACH-weit Startups zu identifizieren, die durch innovative Technologien und Lösungen das Leistungsspektrum der Vinci Energies Marken ergänzen können. Als Systemintegrator setzt Vinci Energies auf enge Kooperationen mit jungen Firmen, um ihre Expertise in Kundenprojekte einzubinden und so ein innovatives Ökosystem zu schaffen, das Kundenunternehmen bei immer komplexer werdenden Anforderungen unterstützt. Unter anderem sind Hellsicht und S O NAH schon Teil dieser Kooperation, die insgesamt bereits mehr als 20 feste Startup-Partnerschaften umfasst.

mehr lesen

Künstliche Intelligenz direkt an die Maschine bringen

Bisher haben industrielle Anwendungen der künstlichen Intelligenz (KI) aufgrund von Latenzzeiten und hohen Datenmengen bei der Cloudanbindung nur bedingt überzeugt. Entscheidend ist darum, KI direkt an die Maschine zu bringen und dort – direkt an der Quelle – Daten in Echtzeit zu interpretieren. Mit der Plattform Scraitec tut der KI-Spezialist Resolto genau dies, beispielsweise bei einem Haushaltsgeräte- oder Automobilhersteller.

mehr lesen

Teil 3 – Wie effizient ist das autonome System?

Die Arbeitsgemeinschaft Autonome Systeme der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik hat zehn Grundsatzfragen zum Thema künstliche Intelligenz und autonome Systeme formuliert. Den Diskurs zu diesen Kernfragen im Umgang mit KI bildet die IT&Produktion einer Artikelserie ab. In diesem Interview erörtert Dr. Eckhard Roos, Leiter Industry Segment Management Process Automation bei Festo und Mitglied des Vorstands der VDI/VDE-GMA, wie effizient ein autonomes System ist.

mehr lesen

Schutz der Privatsphäre und KI in Kommunikationssystemen

Alle zwei Jahre vergeben der VDE, die Deutsche Telekom sowie die Städte Friedrichsdorf und Gelnhausen den mit 10.000 Euro dotierten Johann-Philipp-Reis-Preis an einen Nachwuchswissenschaftler. Dieses Jahr geht er an Prof. Dr.-Ing. Delphine Reinhardt von der Georg-August-Universität Göttingen und an Dr.-Ing. Jakob Hoydis von den Nokia Bell Labs in Nozay, Frankreich. Die beiden Preisträger teilen sich die Auszeichnung und damit das Preisgeld.

Infor bringt Infor Coleman AI auf den Markt

Infor, Anbieter von branchenspezifischer Business-Software für die Cloud, hat bekanntgegeben, dass die Plattform Infor Coleman AI für Embedded-Machine-Learning-Modelle ab sofort verfügbar ist. Sie bietet die Geschwindigkeit, Wiederholbarkeit und Personalisierung, die Unternehmen benötigen, um KI vollständig zu operationalisieren.