Resilienz: Die Produktion mit der Psychologie verbinden

Resilienz: Die Produktion mit der Psychologie verbinden

Mit der Konzeptidee #Spaicer (skalierbare adaptive Produktionssysteme durch KI-basierte Resilienzoptimierung) hat sich ein Team des Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen in Kooperation mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und dem Institut für Technologie und Innovationsmanagement TIM der RWTH beim Ideenwettbewerb ‚Künstliche Intelligenz (KI) als Treiber für wirtschaftlich relevante Ökosysteme‘ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie durchgesetzt. Mit dem Forschungsprojekt wollen die Beteiligten ein Rahmenmodell für ein KI-basiertes Resilienzmanagement für produzierende Unternehmen in Wertschöpfungsnetzwerken entwickeln. „Auf der Basis hybrider KI-Plattformen und begleitender ökonomischer und rechtlicher Nutzungskonzepte wollen wir die Grundlage für ein ‚Smart-Resilience-Service-Ökosystem‘ für verschiedene Stakeholder in Produktionsnetzwerken schaffen“, sagt Professor Wolfgang Maaß, wissenschaftlicher Leiter des DFKI.

Umgang mit kritischen Situationen

Resilienz beschreibt in der Psychologie die Fähigkeit eines Menschen, mit kritischen Situationen umzugehen oder schnell in einen Zustand vor diesen kritischen Situationen zurückzukehren. Sie besteht also dann, wenn Menschen Prozesse, Methoden und Verhaltensweisen einsetzen oder entwickeln, die sie vor möglichen negativen und nachhaltigen Auswirkungen der Stressoren schützen. „Das Projekt soll klären, inwieweit wir das Konzept der Resilienz aus der Psychologie mittels KI in die Produktion übertragen können“, so Dr.-Ing. Daniel Trauth, Oberingenieur am Lehrstuhl für Technologie der Fertigungsverfahren des Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen. „Außerdem soll untersucht werden, wie viele Störungen ein technisches Produktionsnetzwerk, bestehend aus Maschinen, Menschen und Märkten, ertragen kann, bevor Qualität, Kosten oder Produktionszeiten nachhaltig aus dem Ruder laufen.“ Die Forschungspartner sind dabei auch auf den Dialog mit Industrie und Wirtschaft angewiesen. Nur so könne der Bedarf richtig identifiziert und bewertet werden, heißt es in der Pressemeldung.

Thematik: Newsarchiv
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