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Schutz der Privatsphäre und KI in Kommunikationssystemen
Alle zwei Jahre vergeben der VDE, die Deutsche Telekom sowie die Städte Friedrichsdorf und Gelnhausen den mit 10.000 Euro dotierten Johann-Philipp-Reis-Preis an einen Nachwuchswissenschaftler. Dieses Jahr geht er an Prof. Dr.-Ing. Delphine Reinhardt von der Georg-August-Universität Göttingen und an Dr.-Ing. Jakob Hoydis von den Nokia Bell Labs in Nozay, Frankreich. Die beiden Preisträger teilen sich die Auszeichnung und damit das Preisgeld.

Auszeichnung für Nachwuchswissenschaftler

Schutz der Privatsphäre und KI in Kommunikationssystemen

Alle zwei Jahre vergeben der VDE, die Deutsche Telekom sowie die Städte Friedrichsdorf und Gelnhausen den mit 10.000 Euro dotierten Johann-Philipp-Reis-Preis an einen Nachwuchswissenschaftler. Dieses Jahr geht er an Prof. Dr.-Ing. Delphine Reinhardt von der Georg-August-Universität Göttingen und an Dr.-Ing. Jakob Hoydis von den Nokia Bell Labs in Nozay, Frankreich. Die beiden Preisträger teilen sich die Auszeichnung und damit das Preisgeld.


Prof. Dr.-Ing. Delphine Reinhardt erhält den Preis für ihre Arbeit auf einem Kerngebiet der Nachrichtentechnik: der sicheren Übermittlung von Nachrichten durch das Internet, die den Schutz der Privatsphäre gewährleistet. Dr.-Ing. Jakob Hoydis arbeitet im Bereich Machine Learning an einem neuen Ansatz, Kommunikationssysteme als Autoencoder, einer Spezialform tiefer, neuronaler Netze, darzustellen. Die Jury lobt das langjährige Engagement beider Preisträger und den innovativen, zukunftsweisenden Charakter ihrer Arbeiten.

Prof. Dr.-Ing. Delphine Reinhardt leitet seit 2018 die Forschungsgruppe „Computersicherheit und Privatheit“ an der Georg-August-Universität in Göttingen. Sie forscht am Institut für Informatik an Methoden zum Schutz der Privatsphäre. Dabei untersucht sie, wie technische Lösungen gestaltet sein müssen, um von Nutzern akzeptiert und in der Praxis eingesetzt zu werden. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Betrachtung neuartiger Technologien, etwa dem Internet der Dinge.

Dr.-Ing. Jakob Hoydis ist Leiter der Abteilung für Funksysteme und Künstliche Intelligenz der Nokia Bell Labs in Frankreich. Seine aktuellen Forschungsinteressen liegen im maschinellen Lernen für Signalverarbeitung und in drahtloser Kommunikation. Seit vier Jahren beschäftigt sich Hoydis damit Kommunikationssysteme als Autoencoder darzustellen. Dies ermöglicht das Erlernen einer kompletten physikalischen Übertragungsschicht für ein beliebiges Kanalmodell. Seine Arbeiten haben den Grundstein zu einer neuen datengesteuerten Herangehensweise an die Entwicklung digitaler Sende- und Empfangsalgorithmen gelegt.

Thematik: Newsarchiv
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