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25 Jahre internationale Spitzenforschung für Bremen am TZI
Das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen leistet seit 25 Jahren einen essenziellen Beitrag für den Technologiestandort Bremen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler engagieren sich jährlich in rund 120 internationalen Forschungsprojekten, vermitteln ihr Wissen in die Bremer Wirtschaft und bilden dringend benötigte Fachkräfte aus. In den kommenden Jahren wird ein Schwerpunkt auf neuen Ansätzen für eine menschengerechte künstliche Intelligenz (KI) liegen.
Eines von vielen TZI-Projekten: Der geschäftsführende Direktor des TZI, Professor Rainer Malaka, und Mitarbeiterin Anke Reinschlüssel am Prototypen eines digitalen Tischs, der den Mathematikunterricht an Schulen unterstützen kann.
Eines von vielen TZI-Projekten: Der geschäftsführende Direktor des TZI, Professor Rainer Malaka, und Mitarbeiterin Anke Reinschlüssel am Prototypen eines digitalen Tischs, der den Mathematikunterricht an Schulen unterstützen kann. Bild: Harald Rehling / Universität Bremen

Das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen steht mit seinen Forschungsthemen im Zentrum des massiven Umbruchs, den die Digitalisierung in der Gesellschaft ausgelöst hat. In diesem Jahr feiert das TZI sein 25 -jähriges Bestehen – aufgrund der Pandemie allerdings ohne eine Festveranstaltung. Das Jubiläum bietet dennoch Anlass für eine Bilanz: „Das TZI hat in diesem Vierteljahrhundert auf vielfältigen Ebenen zur Entwicklung des Landes Bremen beigetragen, gilt aber längst auch als international bedeutendes Institut mit Forschungskooperationen in der ganzen Welt“, betont der geschäftsführende Direktor des TZI, Professor Rainer Malaka. „Wir sind in den Bereichen Forschung, Transfer und Lehre aktiv. Damit haben wir nicht nur wichtige Beiträge zu Entwicklungen in Zukunftsfeldern wie künstliche Intelligenz, Robotik und 5G-Mobilfunk geleistet, sondern auch dringend benötigte IT-Fachkräfte ausgebildet, insbesondere für die Region Bremen.“

Forschungsergebnisse zügig in die Wirtschaft transferieren

Pro Jahr arbeiten die TZI-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler durchschnittlich an rund 120 Forschungsprojekten. Aktuell beteiligt sich das TZI z.B. intensiv an der Einrichtung eines Transferzentrums für künstliche Intelligenz (KI) und an der Umsetzung der KI-Strategie des Landes Bremen. Auch beim Thema Open Science, also der freien Verfügbarkeit von Forschungsergebnissen und der Einbindung vielfältiger gesellschaftlicher Gruppen in die Wissenschaft, engagiert sich das TZI.

„Im Mittelpunkt steht für uns immer der Mensch“

Die Erkenntnisse aus abgeschlossenen Projekten werden bereits in vielfältigen Bereichen wie dem Gesundheitswesen, der Telekommunikation, der Automobilindustrie oder dem ‚Smart Home‘ eingesetzt. Das TZI setzt dabei auf Technologien wie Virtual Reality, künstliche Intelligenz, 5G-Mobilfunk und Robotik. „Im Mittelpunkt steht für uns dabei immer der Mensch“, betont Malaka. „Wir wollen den Menschen nicht ersetzen, sondern ihn dabei unterstützen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. In der Arbeitswelt geht es auch darum, Menschen von gesundheitsschädlichen oder monotonen Arbeiten zu entlasten.“

Unterstützung für das Ingenieurwesen, die Chirurgie und den Reha-Bereich

Zu den frühen TZI-Forschungsfeldern, die jetzt in der Praxis eingesetzt werden, zählt z.B. der Bereich Wearable Computing, also tragbare Computer, die unter anderem bei komplizierten Wartungsarbeiten am Körper getragen werden können, sodass die Anwenderinnen und Anwender ihre Hände frei haben. Im Gesundheitswesen hat das TZI verschiedene Projekte zur Unterstützung von Chirurginnen und Chirurgen während der Operation und zum Trainieren von komplizierten Hüftoperationen entwickelt, aber auch zur Durchführung von Reha-Maßnahmen im eigenen Heim.

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