- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
Lesedauer: 4min
Virtueller KI-Assistent unterstützt bei der Beantwortung von Covid-19-Fragen
Inmitten der Covid-19-Pandemie, die mittlerweile 213 Länder, Gebiete und Territorien erfasst hat, stellt IBM den Service 'Watson Assistant for Citizens' vor. Ziel ist es, Call- und Service-Center von Organisationen und Unternehmen bei der Beantwortung häufig gestellter Fragen zu unterstützen. Auf Basis von IBM Watson Assistant und IBM Watson Discovery entlastet der virtuelle Assistent das Servicepersonal und liefert schneller Antworten während der Krise. Der Service ist jetzt in deutscher Sprache verfügbar.
Bild: ©PhonlamaiPhoto/stock.adobe.com / Omron Electronics GmbH

Die Call- und Service-Center von Organisationen und Unternehmen wie z.B. Behörden, Kassenärztliche Vereinigungen, Arbeitsagenturen, Gesundheitsministerien, Versicherungen oder auch von vielen kleinen, mittleren und großen Unternehmen werden aktuell überflutet mit Anfragen zu Covid-19. Infolgedessen können bis zum Erhalt einer Antwort Stunden vergehen. Angesichts der aktuellen unsicheren Lage sind jedoch Unternehmen aller Branchen darauf angewiesen, relevante Informationen rund um die Uhr an die Bürgerinnen und Bürger weiterzugeben. Um die Anfragen so schnell wie möglich zu bearbeiten, automatisiert der Watson Assistant for Citizens in der IBM Public Cloud Antworten auf häufig gestellte Fragen zu der neuen Lungenkrankheit.

Watson Assistant for Citizens ist einfach zu bedienen und liefert schnell Antworten auf wichtige Fragen wie die typischen Symptome, Covid-19-Tests, Quarantäne oder die Anzahl der infizierten Personen in einer Region. IBM stellt den virtuellen Assistenten für mindestens 90 Tage kostenlos zur Verfügung und hilft bei der Ersteinrichtung, die in der Regel in wenigen Tagen erfolgen kann.

Seine Fähigkeiten können bei Bedarf gegen eine Gebühr um unternehmensspezifische Informationen zu Pandemieplänen oder Home-Office-Richtlinien für Mitarbeiter sowie die Verfügbarkeit bestimmter Produkte für Kunden erweitert werden. Anhand der von den Kunden zur Verfügung gestellten Informationen automatisiert Watson Assistant for Citizens Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Covid-19, die per Telefonanruf oder Text eingehen. Watson Assistant for Citizens ist global verfügbar und kann auf 13 Sprachen zugeschnitten werden, so wie nun für die deutsche Sprache geschehen.

‚GutenBot‘ der Universitätsmedizin Mainz ist ein Beispiel für ein ähnliches deutschsprachiges Projekt

Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (UM) nutzt bereits die Vorteile der Einführung eines virtuellen Assistenten für Patienten in der Krise. Von nun an beantwortet der sogenannte ‚GutenBot‘ häufige Fragen zu Covid-19. In einem Chat können Patienten herausfinden, ob sie Symptome haben und einen Arzt aufsuchen sollten. Basierend auf dem IBM Voice Agent mit Watson in der IBM Public Cloud in Frankfurt entstand der virtuelle Assistent im Rahmen des #WirVsVirus Hackathons der Bundesregierung. In weniger als einer Woche ging der GutenBot auf der Homepage des Krankenhauses live: https://www.unimedizin-mainz.de/index.html.

Christian Elsner, Kaufmännischer Vorstand der UM, freut sich, wie agil IBM auf seinen Call for Code reagiert hat: „Der GutenBot erleichtert die Arbeit des Krankenhauspersonals, indem er automatisiert Auskunft zu häufig gestellten Fragen gibt und es ihnen ermöglicht, Zeit für die Patienten aufzuwenden, die ihre Hilfe am meisten benötigen.“

Autor:
Firma: IBM Deutschland GmbH

News

Weitere Beiträge

Das könnte Sie auch interessieren

KI-Studie: Unternehmen gewichten Technologie und Qualifizierung gleich

Unternehmen mit KI-Projekten sind dann am erfolgreichsten, wenn die Qualifizierung der eigenen Mitarbeiter den gleichen Stellenwert wie Investitionen in intelligente Technologien hat. Dazu gehört auch das Schaffen einer Lernkultur, die diese Qualifizierungsmassnahmen trägt. Das ist das Kernergebnis einer im Auftrag von Microsoft durchgeführten internationalen Studie. In einer Datenanalyse wurden dafür rund eine halbe Million englischsprachiger Beiträge ausgewertet und zusätzlich im März 2020 Interviews mit rund 12.000 Fach- und Führungskräften aus 20 Ländern geführt.

mehr lesen

Startups für KI und das Internet der Dinge

Vinci Energies in Deutschland reagiert auf den digitalen Wandel mit einem Ausbau der eigenen Startup-Offensive: dem Digitalschmiede Startup-Radar. Ziel der Initiative ist es, DACH-weit Startups zu identifizieren, die durch innovative Technologien und Lösungen das Leistungsspektrum der Vinci Energies Marken ergänzen können. Als Systemintegrator setzt Vinci Energies auf enge Kooperationen mit jungen Firmen, um ihre Expertise in Kundenprojekte einzubinden und so ein innovatives Ökosystem zu schaffen, das Kundenunternehmen bei immer komplexer werdenden Anforderungen unterstützt. Unter anderem sind Hellsicht und S O NAH schon Teil dieser Kooperation, die insgesamt bereits mehr als 20 feste Startup-Partnerschaften umfasst.

mehr lesen

Künstliche Intelligenz direkt an die Maschine bringen

Bisher haben industrielle Anwendungen der künstlichen Intelligenz (KI) aufgrund von Latenzzeiten und hohen Datenmengen bei der Cloudanbindung nur bedingt überzeugt. Entscheidend ist darum, KI direkt an die Maschine zu bringen und dort – direkt an der Quelle – Daten in Echtzeit zu interpretieren. Mit der Plattform Scraitec tut der KI-Spezialist Resolto genau dies, beispielsweise bei einem Haushaltsgeräte- oder Automobilhersteller.

mehr lesen

Teil 3 – Wie effizient ist das autonome System?

Die Arbeitsgemeinschaft Autonome Systeme der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik hat zehn Grundsatzfragen zum Thema künstliche Intelligenz und autonome Systeme formuliert. Den Diskurs zu diesen Kernfragen im Umgang mit KI bildet die IT&Produktion einer Artikelserie ab. In diesem Interview erörtert Dr. Eckhard Roos, Leiter Industry Segment Management Process Automation bei Festo und Mitglied des Vorstands der VDI/VDE-GMA, wie effizient ein autonomes System ist.

mehr lesen

Schutz der Privatsphäre und KI in Kommunikationssystemen

Alle zwei Jahre vergeben der VDE, die Deutsche Telekom sowie die Städte Friedrichsdorf und Gelnhausen den mit 10.000 Euro dotierten Johann-Philipp-Reis-Preis an einen Nachwuchswissenschaftler. Dieses Jahr geht er an Prof. Dr.-Ing. Delphine Reinhardt von der Georg-August-Universität Göttingen und an Dr.-Ing. Jakob Hoydis von den Nokia Bell Labs in Nozay, Frankreich. Die beiden Preisträger teilen sich die Auszeichnung und damit das Preisgeld.

Infor bringt Infor Coleman AI auf den Markt

Infor, Anbieter von branchenspezifischer Business-Software für die Cloud, hat bekanntgegeben, dass die Plattform Infor Coleman AI für Embedded-Machine-Learning-Modelle ab sofort verfügbar ist. Sie bietet die Geschwindigkeit, Wiederholbarkeit und Personalisierung, die Unternehmen benötigen, um KI vollständig zu operationalisieren.