- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

Nov 22, 2019 | Allgemein, Zahlenfutter

Künstliche Intelligenz kann Ärzte effektiv unterstützen
KI als wertvolle Unterstützung für Ärzte: Laut einer vom Digitalverband Bitkom durchgeführten Befragung würde jeder Dritte sich künftig regelmäßig eine Zweitmeinung von einer KI einholen. Die jüngeren Befragten stehen hierbei künstlicher Intelligenz offener gegenüber als ältere Teilnehmer der Umfrage.

Künstliche Intelligenz kann Ärzte effektiv unterstützen

Bild: BITKOM e.V.

KI als wertvolle Unterstützung für Ärzte: Laut einer vom Digitalverband Bitkom durchgeführten Befragung würde jeder Dritte sich künftig regelmäßig eine Zweitmeinung von einer KI einholen. Die jüngeren Befragten stehen hierbei künstlicher Intelligenz offener gegenüber als ältere Teilnehmer der Umfrage.


Röntgen- und CT-Bilder auswerten, Tumore identifizieren, Krebstherapien individuell anpassen: Künstliche Intelligenz (KI) verfügt in der Medizin über ein enormes Potenzial. Diese Erkenntnis teilen auch viele Patienten, wie eine Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.005 Bundesbürgern ab 16 Jahren ergeben hat. Demnach sagen 31 Prozent, sie würden sich künftig regelmäßig eine Zweitmeinung von einer KI einholen. Vor allem die Jüngeren sind diesbezüglich aufgeschlossen: 39 Prozent der 16- bis 29-Jährigen stimmen dieser Aussage voll und ganz oder eher zu. Bei den über 50-Jährigen sind es dagegen lediglich 26 Prozent. 39 Prozent aller Befragten meinen sogar, Ärzte sollten grundsätzlich ihre Diagnose von einer KI prüfen lassen.

Insgesamt sehen viele Bundesbürger die KI vor allem als effektive Unterstützung für Mediziner. 61 Prozent meinen, dass Ärzte mehr Zeit für ihre Patienten haben, wenn künstliche Intelligenz ihnen einfache Tätigkeiten abnimmt. Nahezu jeder Zweite (49 Prozent) sagt, Computerprogramme mit künstlicher Intelligenz analysieren Röntgenbilder schneller als Ärzte und sollten ihnen diese Aufgabe dauerhaft abnehmen. Auch hier sind die Jüngeren deutlich offener als ältere Befragte: 59 Prozent der 16- bis 29-Jährigen sagen dies – und 41 Prozent der über 60-Jährigen. 93 Prozent aller Bundesbürger würden jedoch auch, unabhängig von der Leistungsfähigkeit einer künstlichen Intelligenz, immer die Diagnose durch einen Menschen bevorzugen.

„Das Potenzial von künstlicher Intelligenz im Gesundheitssektor ist riesig. Diese Technologie hat einen großen Einfluss darauf, wie medizinische Behandlung in Zukunft aussehen wird. Dabei geht es nicht nur um Diagnoseverfahren, sondern auch um Forschung und Entwicklung, um Behandlung und Heilung, wovon alle Patienten profitieren werden“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Es ist erfreulich, dass eine wachsende Zahl von Menschen dem Einsatz künstlicher Intelligenz in der Medizin offen gegenüber steht.“ Digitale Innovationen seien keine Konkurrenz für Ärzte, sondern eine wertvolle Hilfe.

http://www.bitkom.org
BITKOM e.V.

Charts der Woche

KI-Vorreiter führen ihre KI-Initiativen trotz Corona unbeirrt fort

Unternehmen, die beim Thema künstliche Intelligenz (KI) führend sind, zeigen sich von der Corona-Pandemie unbeeindruckt: 78 Prozent der KI-Vorreiter unter den Unternehmen führen ihre KI-Initiativen wie vor der Pandemie fort, 21 Prozent haben deren Umsetzung sogar beschleunigt. Unter den Unternehmen, die KI noch nicht skalierbar einsetzen, fahren hingegen 43 Prozent ihrer Investitionen zurück und 16 Prozent haben ihre KI-Initiativen eingestellt. In Deutschland haben 44 Prozent der Unternehmen keine Änderungen vorgenommen, 8 Prozent die Geschwindigkeit erhöht und 19 Prozent ihre Initiativen aufgrund der unsicheren Lage eingestellt. Weiterhin verzeichnen Unternehmen mit skalierbaren KI-Anwendungen messbare Erfolge bei der Absatzsteigerung und der Reduzierung von Sicherheitsrisiken und Kundenbeschwerden. Zu diesen und weiteren Ergebnissen kommt die Studie ‚The AI Powered Enterprise: Unlocking the potential of AI at scale‘, für die 950 Unternehmen aus elf Ländern und elf Branchen befragt wurden.

Studie von VDE und Bertelsmann Stiftung: KI-Ethik messbar machen

In einer neuen Studie zeigen die Technologieorganisation VDE und die Bertelsmann Stiftung, wie sich Ethikprinzipien für künstliche Intelligenz (KI) in die Praxis bringen lassen. Zwar gibt es eine Vielzahl an Initiativen, die ethische Richtlinien für die Gestaltung von KI veröffentlicht haben, allerdings bis dato kaum Lösungen für deren praktische Umsetzung. Genau hier setzt der VDE als Initiator und Leiter der ‚AI Ethics Impact Group‘ gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung an.

Künstliche Intelligenz braucht Fachkräfte

Fast sechs Prozent der Unternehmen in Deutschland haben im Jahr 2019 künstliche Intelligenz (KI) eingesetzt. Diese Unternehmen gaben rund 4,8 Milliarden Euro im Bereich KI aus und beschäftigten 139.000 Personen ganz oder teilweise mit KI-Tätigkeiten. Jedoch fehlt es an geeignetem Personal: Fast jede zweite offene KI-Stelle konnte im vergangenen Jahr nur unzureichend oder überhaupt nicht besetzt werden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des ZEW Mannheim im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Produkthighlights des Monats

Das könnte Sie auch interessieren

Künstliche Intelligenz für die Zukunft der Cybersicherheit

320.000 neue Schadprogramme täglich: Diese Zahl hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in seinem Lagebericht 2019 veröffentlicht. Neben der zunehmenden Zahl der Angriffe werden diese immer professioneller. Cyber Defense-Lösungen, die zur Entdeckung und Bewertung von Cyberangriffen künstliche Intelligenz (KI) nutzen, liefern dabei wertvolle Informationen für Cyber Defense Teams und sind von grundlegender Bedeutung für die Zukunft der Cybersicherheit. Die Einsatzgebiete reichen von Malware-Erkennung über Spamfilter-Anwendungen und Intrusion Prevention bis hin zu User Account Monitoring und Endpoint Protection.

mehr lesen

ABB unterstützt betriebliche Optimierung mit Analyse- und KI-Software

Die ABB Ability Genix Industrial Analytics und AI Suite ist eine skalierbare Analyseplattform mit vorgefertigten, benutzerfreundlichen Anwendungen und Services. Damit werden Betriebs-, Engineering- und IT-Daten erfasst, kontextualisiert und in umsetzbare Informationen umgewandelt. So können industrielle Prozesse verbessert und das Management der Anlagen optimiert werden. Darüber hinaus können Geschäftsprozesse sicher und nachhaltig rationalisiert werden.

mehr lesen

KI übernimmt Arbeit von Software-Ingenieuren

Für selbstadaptive Software gibt es heute unzählige Anwendungsmöglichkeiten. Doch die Entwicklung der Systeme stellt Software-Ingenieure vor neue Herausforderungen. Wissenschaftler vom Softwaretechnik-Institut Paluno an der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben jetzt vielversprechende Ergebnisse mit neuartigen Verfahren der künstlichen Intelligenz (KI) erzielt, die den Entwicklungsprozess selbstadaptiver Systeme automatisieren.

mehr lesen

Wie wird künstliche Intelligenz zum Standardwerkzeug für den Mittelstand?

Das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU möchte zusammen mit den produzierenden Unternehmen des Mittelstands die entscheidende Barriere für die Anwendung künstlicher Intelligenz überwinden: Die Köpfe sind überzeugt, aber die Umgestaltung der Produktionsanlagen und -prozesse in den Fabriken stockt. Deshalb arbeiten die Forscherinnen und Forscher an einem systematischen Leitfaden, mit dem KI zum Standardwerkzeug werden soll, das bessere Produkte mit geringerem Ressourceneinsatz ermöglicht. Erste Ergebnisse sind vielversprechend.

mehr lesen

Schutz der Privatsphäre und KI in Kommunikationssystemen

Alle zwei Jahre vergeben der VDE, die Deutsche Telekom sowie die Städte Friedrichsdorf und Gelnhausen den mit 10.000 Euro dotierten Johann-Philipp-Reis-Preis an einen Nachwuchswissenschaftler. Dieses Jahr geht er an Prof. Dr.-Ing. Delphine Reinhardt von der Georg-August-Universität Göttingen und an Dr.-Ing. Jakob Hoydis von den Nokia Bell Labs in Nozay, Frankreich. Die beiden Preisträger teilen sich die Auszeichnung und damit das Preisgeld.

Infor bringt Infor Coleman AI auf den Markt

Infor, Anbieter von branchenspezifischer Business-Software für die Cloud, hat bekanntgegeben, dass die Plattform Infor Coleman AI für Embedded-Machine-Learning-Modelle ab sofort verfügbar ist. Sie bietet die Geschwindigkeit, Wiederholbarkeit und Personalisierung, die Unternehmen benötigen, um KI vollständig zu operationalisieren.